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Ausstellung vom grafischen Werk der Künstlerbrüder Bacher

Am 12. September 2008 wurde im Rahmen der Veranstaltungen vom Kulturherbst Gais 08 die Ausstellung vom grafischen Werk der Künstlerbrüder Heinrich Bacher (1897–1972) und Franz Bacher (1903–1981) im Sozialzentrum in Gais eröffnet.

Groß war das Interesse, den Ausführungen von Frau Waltraud Kofler Engl zu folgen, welche einen umfassenden Überblick zum Leben der Künstlerfamilie Bacher gab.

Alois Bacher (1866–1921), Besitzer des Pflegerhauses von Schloss Neuhaus in Gais, und dessen Frau Katharina schenken acht Kindern das Leben. Zwei davon entwickeln sich zu herausragenden Bildhauern der damaligen Zeit: Heinrich Bacher und Franz Bacher. In München lernen sie die europäische Kunstszene kennen und werden in den 30er Jahren Mitglieder der Sezession in Innsbruck. Dem Zeitgeist folgend, reduzieren sie ihre expressive künstlerische Sprache sowohl im sakralen als auch im profanen Bereich nach und nach auf das Wesentliche, auf Linien und Formen.

Während Heinrich in seinen Holzplastiken noch Form und Farbe miteinander versöhnt und zu einer neuen Synthese verbindet, verzichtet der jüngere Bruder nach dem Leitmotiv „Das Leben hat mich die Einfachheit gelehrt“ weitestgehend auf die Farbe und auf Ornamentik, wie auch sein umfassendes graphisches Werk zeigt.

Eigens für diese Ausstellung wurde der Saal adaptiert und neu gestaltet. Die ausgestellten Werke haben Anton Muser, Bruno Muser und Gerald Leiter bereitgestellt. Anwesend waren u.a. die Bürgermeisterin Romana Stifter, die Gemeindereferenten Karin Seeber, Stefan Haidacher und Christoph Sternbach, der Fraktionspräsident Karl Renzler und Landesrat Hans Berger.

(Fotos: Elisabeth Hitthaler, Albert Willeit)


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