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Künstlerwettbewerb 07

ERGEBNIS

1. Preis
Annemarie Laner

2. Preis
Julia Bornefeld & Ralf-Rainer Odenwald

3. Preis
Wil-ma Kammerer

Anerkennungspreise
Paul S. Feichter
Lois Steger
Andreas Zingerle

Weitere Teilnehmer
Hansjörg Hofer
Heinrich Knapp
Sieglinde Tatz Borgogno

WETTBEWERBSAUFGABE
Der „Kulturweg.Gais > Kunst“ ist der erste Baustein eines Gesamtkonzeptes, welches sich räumlich von Schloss Neuhaus über den alten Dorfkern mit der Kirche bis zum Waalweg und darüber hinaus erstreckt und dabei verschiedene Themen (u.a.: „Kulturweg.Gais > Natur“) behandelt. Die Verwirklichung dieser Bausteine erfolgt schrittweise. Der geplante Kulturweg sollte in den Folgejahren durch besondere Vorhaben und Aktivitäten immer wieder neu in Erinnerung gerufen und belebt werden. Deshalb sollen verschiedene Veranstaltungen organisiert und durchgeführt werden z.B. ein Jahr Treffen von Literaten, ein anderes Jahr Treffen von Künstlern, u.a.m.

„Kulturweg.Gais > Kunst“: Im Zentrum der künstlerischen Überlegungen stehen bekannte Persönlichkeiten welche ehemals in Gais gelebt und gewirkt haben. Es sind dies: der Minnesänger Oswald von Wolkenstein, der amerikanische Dichter Ezra Pound, seine Tochter Mary de Rachewiltz sowie die Bildhauer Bacher.

Es sollen am Weg von der „Bachscheide“ zu Schloss Neuhaus an Orten der freien Wahl der Künstler 3 Installationen errichtet werden, welche Aufgabe des Wettbewerbs sind.

Mit Info-Tafeln werden die weiteren Bezugspunkte des „Kunstweges“ veranschaulicht: beim Samerhof: Mary de Rachewiltz, beim barocken Pflegerhaus: die Künstlerfamilie Bacher; bei Schloss Neuhaus: Oswald von Wolkenstein - ehemals Pfleger der Burg. Diese Tafeln sind nicht Teil des Wettbewerbs.

Als Leitsystem dieses Rundweges, aber auch der künftigen anderen Wege, sind einfache Stelen oder Bodenplatten in Stahl gedacht. Den Künstlern steht es frei, einen Vorschlag für ein solches Leitsystem abzugeben, welches leicht verständlich und einfach das Gesamtkonzept visualisiert. Dafür kann die Jury einen Sonderpreis vergeben.

Die Auslobung erfaßt nicht nur die Erstellung eines Projektes, sondern auch dessen praktische Umsetzung, ebenso die Art und die möglichen Standorte des Objektes bzw. der Installation.

Entscheidend für die Beurteilung durch die Jury sind die künstlerische Qualität, die Orginalität, die Realisierbarkeit und die Berücksichtigung der Aufgabenstellung.