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Oswald von Wolkenstein

Minnesänger 1377–1445

Oswald ist vermutlich im Jahre 1377 auf Burg Schöneck bei Pfalzen geboren. Von adeliger Abstammung, tritt er zuerst in den Dienst des Fürstbischofs von Brixen und später in jenen König Sigmunds. Bereits im Alter von zehn Jahren zieht er in die Welt hinaus, bereist halb Europa, spricht zehn Sprachen und spielt mehrere Instrumente. Und trotzdem ist er kein Minnesänger im klassischen Sinne. Er schreibt geistliche Lieder neben Liedern zum Zeitgeschehen. Von besonderer Authentizität und Individualität sind seine Liebeslieder. Eines der schöns-ten ist in der Zeit entstanden, als Oswald 1425/26 auf Schloss Neuhaus weilte. Dort ist er Pfleger der Burg und entzieht sich der Verfolgung durch den Landesfürsten. Oswald verfasst zwei Liedersammlungen und beglückt uns mit einem einmaligen Kunstwerk aus der Zeit des Mittelalters, mit einem Sprach- und Tondenkmal von überragender Bedeutung. Er stirbt in Meran und wird in Neustift begraben.

Josef Oberhollenzer liest Oswald von Wolkenstein:

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Lied 83, Ain jetterin, Lanebach

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Lied 83, Ein jetterin, Lanebach, übersetzt

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Lied 76, Ein graserin, fakisch

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Lied 18, Es fügt sich, übersetzt


Gerhard Ruiss / Oswald von Wolkenstein; Und wenn ich nun noch länger schwieg`; Lieder, Nachdichtungen; Folio-Verlag


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